Nikita hält mich am Leben. Es ist einfach so. Sie ist der Grund, warum ich morgens aufstehe. Ohne sie könnte ich ewig im Bett bleiben. Würde mich nur immer mieser fühlen, unzufrieden. Würde vermutlich in eine Depression rutschen.

Nicht meine Eltern, Schwester und ihre Kinder, nicht mein Partner, nicht mein Unternehmen geben mir diesen Sinn, den sie mir gibt.

Sie … ich hab schon wieder Tränen in den Augen … bringt mich zum Lachen. Sie fühlt sich so gut an. Sie ist jemand, für den ich sorgen kann. Sie ist einfach immer bei mir, leistet mir Gesellschaft. Ich bin gern für mich, aber einsam will ich nicht sein, und das bin ich dank ihr auch nie. Sie ist der Grund, weshalb so viele nette Gespräche anfangen. Lockere Bekanntschaften, die sich wohltuend anfühlen. Wenn mein Partner, meine Familie, meine Schwiegermutter oder die Bewohner des Pflegeheims nebenan sich über sie freuen, anfangen zu lächeln, lieb zu ihr sind … dann geht mir das Herz auf.

Nikita ist noch keine 7. Und sie ist gesund. Ich hoffe, wir haben noch 10 Jahre oder länger zusammen. Ich weiß von so kleinen Hunden, die sogar 18 oder 20 geworden sind. Also eigentlich hab ich keinen Grund, jetzt traurig zu sein. Aber manchmal kommt das einfach …

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sehr schnell einen neuen Hund haben werde, wenn es mal soweit ist. Ich möchte nicht ohne leben. Ich werde wieder eine kleine Hündin aus dem zergportal (Tierschutz) auswählen, und ich stelle jetzt schon sicher, dass auch das Geld dafür bereit liegt. Ein Leben ohne so eine kleine Gefährtin will ich mir einfach nicht vorstellen.

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